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Product Placement (Schleichwerbung)

Deutlich sichtbare und damit werbewirksame Einbindung bzw. Platzierung von Marken gegen Entgelt als reale Requisiten in die Handlung von:

  • Kinofilmen (z.B. BMW Z3, Z8 bzw. 7er in "James Bond")
  • TV-Serien (z.B. Nokia bei "Alias")
  • TV-Shows (z.B. Haribo, T-Mobile und Mercedes bei "Wetten dass")
  • Büchern und Zeitungsberichten (z.B. Bulgari in "The Bulgari Connection")
  • Liedern (z.B. Adidas in "My Adidas" von Run-DMC)
  • Videoclips (z.B. Marlboro in Sega-Rennspielen)

Zur Anreicherung von Marken wobei sich die Entgeltlichkeit von der kostenlosen Überlassung von Produkten über die freie Gewährung von Dienstleistungen bis zur Zahlung von Geld erstrecken kann.

Berndt und Uebelhart definieren Product Placement als gezielte Platzierung eines Markenartikels ... als reales Requisit in der Handlung eines Spielfilmes, einer Fernsehsendung oder eines Videoclips ¹ ; im Falle von offen gegenüber dem Kunden kommunizierter Zusammenarbeit ist von "Branded Entertainment" oder "Ad Funded Programming" die Rede, wie im Fall von "Pampers TV" (RTL2) und der "Chart Show - powered by McDonald's"(Pro7), wo die Werbepartner sogar Bestandteil des Namens der Sendung sind.

vgl. hierzu auch Markenklang

Literatur
¹ Boltz/Leven (Hrsg.), Effizienz in der Markenführung, 2004, S. 467

Mit freundlicher Unterstützung von Markenlexikon