Der Marketing-Mix, auch als absatzpolitisches Instrumentarium bezeichnet, umfasst McCarthy (1964) zufolge die vier folgenden Elemente:
Die möglichen Kombinationen der vier Marketinginstrumente werden als "Marketing-Mix" bezeichnet. Allerdings zeigte sich bereits in den 1970er Jahren, dass die 4 P's nicht ausreichen, um die das Bruttosozialprodukt beherrschenden Dienstleistungen optimal zu managen, weshalb Booms und Bittner (1981) sowie Magrath (1986) drei weitere P's für Dienstleistungen hinzugefügt haben:
Aufgrund zahlreicher Überschneidungen mit den 4 P's und aufgrund der nicht expliziten Nennung der "Marke" als
eigenständiges Element (meist wurde die Marke der Produktpolitik, fallweise auch der Kommunikationspolitik
zugeordnet) wurde 2007 von Kilian1 eine erneute Systematisierung vorgenommen, wobei
der als "Protection"
bezeichnete marken- und patentrechtliche Schutz (und alle sonstigen immateriellen Vermögenswerte, im Englischen als
Intellectual Property Rights bezeichnet) an die erste Stelle gerrückt und der Marketing-Mix insgesamt auf 10
Instrumentarien erweitert und in kategorisiert wurde:
Basis: Protection (brands/patents)
Level 1:
Level 2:
vgl. hierzu auch Marketing
Literatur
¹ Das 7. P im Marketing-Mix von Dienstleistungen, in: Köhler (Hrsg.), Das 7. Gesetz, S. 137f.