Spezielle Form der Aktivierung, hervorgerufen durch einen Stimulus, die sich durch den Grad der Objektorientierung
(z.B. gegenüber einer Marke) auszeichnet, wobei üblicherweise zwischen "low" und "high" involvement unterschieden
wird. Involvement "bezeichnet den Grad der "Ich-Beteiligung", mit dem sich eine Person für bestimmte Sachverhalte und
Aufgaben interessiert und einsetzt"
¹; ähnlich beschreiben Woisetschläger und Vogel Involvement als "das innere
Engagement, die Ich-Beteiligung, die emotionale Zuwendung zu einer Sache."
²
Hohes Involvement kann somit als "tieferes Interesse" an einer Sache, z.B. einem Markenprodukt, verstanden werden. Allgemein beschreibt Involvement die Empfänglichkeit von Konsumenten für Kommunikationsangebote, ausgehend von deren persönlicher Relevanz, vom Ausmaß an Erregung, Interesse oder wachgerufenem Schwung/Elan bzw. (An)Trieb, vom Aktivierungsniveau bzw. von der zielorientierten Erregungskapazität; das Involvement entscheidet somit über die zur Verfügung stehenden Verarbeitungskapazitäten, d.h. über die Bereitschaft zur Bereitstellung von Aufmerksamkeit gegenüber einer Informationsquelle. Ratchford zufolge lässt sich Involvement beschreiben als "attention to something because it is somehow relevant or important." ³
Literatur
¹ Fischer/Hieronimus/Kranz, 2002, S. 23
² Absatzwirtschaft, 7/2005, S. 19
³ New insights about the FCB grid, 1987, S. 25